Rezepte

 

Fruchtig-scharfes Apfel-Pfirsich-Chutney

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 3 kleinere süße, feste (!) Äpfel
  • 1 Pfirsich
  • 30 g Cranberries (getrocknet) oder Rosinen
  • 1cm Ingwer, frisch
  • ½ TL Fenchelsamen
  • ½ TL Sternanis, leicht zerstossen
  • Msp. Chili
  • Wasser
  • Zitronensaft
  • Salz

 

Zubereitung:

 

1 Zwiebel schälen und in feine Stücke hacken. Äpfel mit Schale in kleine Stücke schneiden. Pfirsich schälen und in kleine Stücke schneiden.

 

2 Kleinen Topf heiß werden lassen, dann Fenchelsamen, Sternanis und Chili anrösten. Zwiebel, Äpfel, Pfirsich und Cranberries beifügen und mit etwas Wasser begießen, so dass der Boden leicht mit Wasser bedeckt ist.

 

3 Für ca. 20 min. sanft köcheln lassen. Das Chutney sollte so lange gekocht werden, dass die Apfelstücke noch etwas Biss haben, sonst wird es Apfelmus. Zum Schluss mit etwas Zitronensaft und Salz abschmecken.

 

 

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Dhal makkani (indisch) – Schwarze Butterlinsen 

Zutaten für 4-6 Personen:

 

  • 150 g ganze, schwarze Linsen
  • 400 ml passierte Tomaten/ Passata
  • 80 ml Sahne
  • 2-3 EL Butter
  • 1 Stück frischer Ingwer (etwa 5 cm)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1 EL Koriander, gemahlen
  • 1 EL Bockshornkleeblätter (getrocknet)
  • 1 1/2 TL Garam Masala
  • Salz
  • 2 El Öl oder Ghee

 

Zubereitung:

 

1 Die Linsen in einem Sieb gut kalt abbrausen (das Wasser sollte kaum mehr dunkel gefärbt sein). Ingwer und Knoblauch schälen und möglichst fein hacken.

 

2 Ghee oder Öl in einem Topf erhitzen. Ingwer und Knoblauch anbraten, Linsen unter Rühren hinzufügen. Chilipulver und 450 ml Wasser dazugeben. Alles kurz aufkochen, dann 25-30 Minuten bei kleiner bis mittlerer Hitze zugedeckt köcheln lassen, bis die Linsen langsam weich werden und aufzuplatzen beginnen.

 

3 Linsen in einem Sieb abgießen, dabei das Kochwasser auffangen. Ghee oder Öl in einem weiteren Topf erhitzen. Bockshornkleeblätter, Koriander und Garam Masala darin anrösten, bis sie duften, die Linsen unter Rühren hinzufügen.  Tomatenpüree, Butter und Sahne unterrühren.

 

4 Den Deckel auflegen und die Linsen bei kleiner Hitze 1 – 1 1/2 Stunden ganz sanft köcheln lassen. Immer mal wieder nachschauen und umrühren. Sollte zu viel Flüssigkeit verkochen, etwas vom Linsenkochwasser angießen. Am Ende sollten die Linsen dicksämig und die Sauce schön dunkelrot sein. Zuletzt mit Salz würzen und abschmecken. Besonders gut schmecken sie mit Pappadam und  Basmatireis. Schmeckt am nächsten Tag aufgewärmt nochmal so gut!

 

 

TIPP: Als deftige Krönung passen dazu Röstzwiebeln. Hierfür 2 Zwiebeln schälen, in dünne Streifen  oder Ringe Schneiden und in Öl (oder Ghee) kross und dunkelbraun braten. Sofort auf die Linsen geben.

 

 

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Risotto mit Kürbis und Gorgonzola

Zutaten für 3 – 4 Portionen:

 

  • 250g Risottoreis
  • ½ Hokkaido-Kürbis
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 3 EL Parmesan, gerieben
  • 500ml Gemüsefond
  • 300ml Weißwein trocken
  • 80g Gorgonzola piccante (!)
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • ½ TL Koriander, gemahlen
  • ¼ Muskat frisch gerieben
  • 1 TL Paprika, gemahlen
  • 1/2 Tl Kurkuma


 

 

Zubereitung :

 

1 Den Kürbis putzen, nicht schälen, dann in daumendicke Würfel schneiden.
Knoblauch und Zwiebel schälen und klein hacken.

 

2 In einem Topf Öl heiß werden lassen, dann erst die Zwiebel glasig anbraten, etwas später den Knoblauch zugeben und mitdünsten.

 

3 Kürbiswürfel dazugeben. Kurz mitschwitzen, dann den Reis hinzu geben und unter ständigem Rühren glasig werden lassen. Den Weißwein zugießen und einmal aufkochen lassen.

 

4 Hitze reduzieren und unter ständigem Rühren den Reis ca. 15 – 20 min köcheln. Dabei heiße Gemüsebrühe immer wieder nachgießen, so dass eine cremige Konsistenz entsteht. Gegen Ende hin die Gewürze zugeben.

5 Die Hitze abstellen, den geriebenen Parmesan untermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

6 Gorgonzola in Stücke schneiden und auf den Reis legen. Bei geschlossenem Topf schmelzen lassen. Aufdecken, den Käse unterrühren und sofort servieren.

 

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Sommertaboulé (Couscoussalat) 

 

Zutaten für 4 Portionen:

 

  • 300g Couscous
  • 16 Kirschtomaten
  • 8 Erdbeeren
  • Saft von 1 Limette oder 2 EL Limettensaft
  • 3 EL Mango-Maracuja-Saft
  • 3 EL fein gehackter Koriander
  • 4 Minzeblättchen (nach Belieben)
  • 6 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

 

 

Zubereitung Taboule:

 

1 Couscous mit 1,5 facher Menge kochendem Wasser aufgießen und ca. 10 min. quellen lassen.

 

2 Unterdessen Tomaten halbieren. Erdbeeren in Viertel teilen. Schafskäse in Würfel zerteilen. Koriander klein hacken.

 

3 Dann Couscous in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Limettensaft und Mango-Maracuja-Saft vermischen.

 

4 Tomaten, Erdbeeren, Koriander dazugeben und vorsichtig verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ggf. mit der Minze bestreuen.

 

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Raffinierte Brokkolicremesuppe

 

Zutaten für 4 Personen:

 

  • 2 Brokkoli á ca. 500g
  • 1 Zwiebel
  • 100ml Sahne
  • 1 TL Zitronenschale
  • 0,8 l Wasser
  • 1/2 TL Kreuzkümmel, ganz
  • 1 TL Koriander, ganz
  • 1 TL Bockshornkleesamen
  • Ingwer, frisch (ca. 2 cm)
  • 2 EL neutrales Öl (z.b. Raps)
  • Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

 

1 Brokkoli und Zwiebel waschen und putzen, in kleine Stücke schneiden. Ingwer schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.

 

2  Öl in einem Topf heiß werden lassen. Koriander- und Kreuzkümmelsamen hineingeben, ca. 1 – 2 Min. anrösten lassen. Zwiebel und Ingwer unterrühren und ebenfalls ca. 1 min. andünsten. Dann erst Bockshornkleesamen hinzugeben, kurz mitanbraten. Nicht zu lange, er wird sonst bitter und verdirbt das ganze Gericht!

 

3 Den zerkleinerten Brokkoli dazugeben und alles unter Rühren ca. 3 Min. andünsten.

 

4 Jetzt erst mit Wasser aufgießen und bei geschlossenem Topfdeckel ca. 20 MIn. weich kochen lassen. Ab und zu umrühren!

 

5 Vom Herd nehmen und mit einem Zauberstab zu einer sämigen Masse pürieren. Sahne, Zitronenschale, Salz und Pfeffer beifügen und nochmals alles pürieren. Ggf. nochmals abschmecken. Die Suppe für 5 Minuten mit geschlossenem Deckel ruhen lassen und dann servieren.

 

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Granatapfel-Walnuss-Soße zum Weihnachtsessen

Dieses Rezept funktioniert für Gänse- und Entenkeulen oder -brüste oder einfach jedes Fleisch, aus dem Fett austritt. Die entstehende Bratensoße, zu der man optimalerweise noch Gemüse (evtl. Wein) mitgeschmort hatte, kann so weiterverarbeitet werden.

 

Wer kein Fleisch hat oder eine vegetarische Variante bevorzugt, kann stattdessen auch nur mit Rotwein und Gemüsefond/-brühe arbeiten.

 

Zutaten für 4 Personen:


  • 2 Schalotten
  • 1 EL Granatapfelsirup
  • ½ Granatapfel ausgepresst
  • Kerne vom ½ Granatapfel
  • 3 EL Walnüsse zerhackt
  • Oliven- oder Rapsöl
  • Salz, Pfeffer
  • 150ml Bratensoße (ausgetreten aus z.b. Keule oder Brust)
  • evtl. 50ml Rotwein

 

Zubereitung:

 

1 Eine Pfanne heiß werden lassen, dann zuerst die gehackten Walnüsse ohne Fett anrösten.

 

2 Nun ein wenig Öl hinzufügen und die Schalotten mitanrösten.

 

3 Dann ca. 150ml von der abgeseihten Bratensoße dazugeben, Granatapfelsirup, Granatapfelsaft und evtl. Rotwein hinzufügen. Die Soße bei großer Hitze einkochen, so dass die Soße andickt.

 

4 Am Schluss die Granatapfelsamen unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

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Bananenchutney mit Süßkartoffelspalten

 

Zutaten für 4 Personen:

 

  • 1 EL helles Sesamöl
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 3 mittelgroße Bananen
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 100g Rohrohrzucker
  • 100ml Apfelessig
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 TL Ingwer, fein gerieben
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 TL Tamarindenpaste (nicht das Konzentrat!)
  • 8 Süßkartoffeln
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

 

1 Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.

 

2 Sesamöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln darin glasig anbraten. Kreuzkümmelsamen dazu und kurz mitanrösten.

 

3 Die Banane schälen, in Scheiben schneiden und dazugeben. die übrigen Zutaten hinzugeben und ca. 10 Min. leise kochen lassen, bis die Mischung eindickt. Nochmals abschmecken.

 

4 Chutney in Gläser abfüllen und noch heiß fest verschließen. Hält im Kühlschrank ca. 1 Woche.

 

5 Die Süßkartoffeln waschen, schälen und dann in Achtel-Spalten schneiden. Ein Backblech mit Backpapier auskleiden, die Spalten darauf schichten, mit Salz und Pfeffer bestreuen, dann mit Olivenöl übersprenkeln. Bei 180 Grad im Ofen für ca. 20 – 30 Minuten weich backen.

 

6 Zusammen mit dem abgekühlten Chutney servieren.

 

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Quinoa-Avocado-Salat mit Chicorée

 

Zutaten für 4 Personen:

 

  • 120 g Quinoa
  • 3- 4 Orangen
  • 3 EL Limettensaft
  • 1 reife Avocado
  • 1 Chicorée
  • 8- 10 Stängel Koriander
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Schwarzkümmel
  • Salz
  • Pfeffer

 

Zubereitung:

 

1 Quinoa mit heißem Wasser abspülen, das entfernt die Bitterstoffe. Die Orangen auspressen. In einem kleinen Topf den Saft aufkochen, den Quinoa hinzugeben und ca. 20 Minuten leise köcheln lassen. Danach beiseite stellen zum Abkühlen.

 

2  Die Avocado längs halbieren. Fleisch mit einem Löffel vorsichtig aus der Schale heben und in Würfel schneiden.

 

3 Chicorée zerzupfen, waschen und 8 schöne Blätter zur Seite legen. Koriander waschen, Blätter grob abzupfen und zerhacken. Limettensaft mit Öl und Schwarzkümmel mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

4 Den ausgekühlten Quinoa mit den restlichen Zutaten mischen, jeweils 1-2 EL in je 1 Chicoréeblatt anrichten. Dann als Schiffchen aus der Hand essen.

 

VARIANTE: Man kann auch Radicchio-Salat (möglichst mit länglichen Blätter) verwenden.

 

GUT ZU WISSEN: Quinoa ist kein echtes Getreide, sondern ein sog. „Pseudogetreide“ und  gehört zu den Gänsefußgewächsen. Er gedeiht auch auf nährstoffarmen Böden und ist gegen Trockenheit und Hitze unempfindlich. Er kann in Höhen angebaut werden, in denen andere Pflanzen nicht mehr reif werden.

 

Mit 13 bis 22 Prozent Eiweißanteil gehört Quinoa zu den proteinreichsten Kornsorten. Zudem ist die Aminosäurenzusammensetzung perfekt ausgewogen. Einzigartig ist der hohe Gehalt an Lysin, der in anderen Pflanzen nicht oder nur unzureichend in kleinsten Mengen vorkommt. Er besitzt darüber hinaus große Mengen an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Das glutenfreie Quinoakorn enthält 5 % Fett, das entspricht ca. dem zweieinhalbfachen von Weizen. Es enthält u.a. Alpha-Linolsäure, einer sonst nur in Fischen vorkommenden Omega-3-Fettsäure.

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Taboulé mit Basilikum (Couscoussalat)

 

Zutaten für 4 Portionen:

 

  • 300g Couscous
  • 150g Schafskäse
  • 3 mittelgroße Tomaten
  • 2 (rote) Zwiebeln
  • Saft von 1 Zitrone oder 2 EL Zitronensaft
  •  Salz
  •  Pfeffer
  • 3 EL fein gehackter Basilikum
  • 3 EL fein gehackte Petersilie
  •  4 – 6 EL Olivenöl

 

Zubereitung:

1 Couscous mit 1,5 facher Menge kochendem Wasser aufgießen und ca. 10 min. quellen lassen.

 

2 Unterdessen Tomaten waschen, Stielansätze herausschneiden und in Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Schafskäse in sehr kleine Würfelchen schneiden. Ein paar Blätter Petersilie und Basilikum beiseite legen, den Rest klein hacken.

 

3 Dann Couscous in eine Schüssel geben und mit Olivenöl und Zitronensaft vermischen.

 

4 Tomaten, Zwiebeln, Petersilie und Basilikum dazugeben und verrühren. Schafskäse vorsichtig untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit beiseite gelegten Blättchen bestreuen.

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Schnelle Spargel-Kräutersoße

 

Zutaten für 4 Personen:

 

  • 1 große Zwiebel
  • 200ml Milch (o. Sojamilch)
  • 100ml Weißwein
  • 2 TL Schmand (optional)
  • Salz, Pfeffer
  • ½ Handvoll frischer Dill
  • ½ Handvoll frische Petersilie
  • 1 EL Butter oder Öl

 

Zubereitung:

 

1 Die Zwiebel häuten, halbieren und klein schneiden. Die Kräuter klein hacken.

 

2 Eine Pfanne mit Fett erhitzen, die Zwiebel darin kross anbraten, dann mit Milch ablöschen, nach 1 Minute den Wein hinzugeben und leicht einköcheln lassen, dabei ab und zu umrühren. Wer mag, kann nun noch den Schmand unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

 

3 Die frischen, kleingehackten Kräuter unterrühren und kurz miterhitzen.

 

4 Die dickflüssige Soße über den Spargel geben.

 

 

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Exotische grüne Spargelcremesuppe

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 Gramm grüner Spargel
  • 300 – 400 ml Wasser
  • 
200 ml Kokosmilch
  • 
1 Esslöffel Ghee
 oder 1 EL Rapsöl
  • 1⁄4 TL Bockshornklee, gemahlen
  • Salz
  • 
Pfeffer, schwarz, gemahlen oder Langer Pfeffer, gemahlen
  • etwas Zitronensaft
  • frische Korianderblätter oder Petersilie

 

Zubereitung:

 

1 Den Spargel gut waschen, in kleine Stücke schneiden, in einen Topf geben, salzen und mit Wasser bedecken, 10 -15 Minuten gar kochen.

 

2 Die Spargelspitzen herausnehmen, das Spargelwasser umfüllen, den restlichen Spargel pürieren.

 

3 Ghee oder Öl in einem Topf erwärmen. Bockshornklee und Pfeffer kurz anrösten, dann die pürierte Spargelmasse und etwas Spargelwasser hinzufügen, sowie die Kokosmilch unterrühren. Bei offenem Topf köcheln lassen, bis es sämig wird. Mit Zitronensaft und Salz abschmecken, eventuell noch etwas Kochwasser miteinrühren. Mit frischen Kräutern bestreut servieren.

 

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Indisches Eiercurry mit Tomaten

 

Zutaten für 4 Personen:

 

  • 8 Eier
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Chilischote (oder Chilipulver)
  • 50ml Sahne
  • 425g Tomaten stückig (Dose)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 3 EL Ghee oder Butterschmalz oder Öl
  • ½ TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • ½ TL Kurkuma (gemahlen)
  • 1 TL frischer Ingwer, gerieben
  • 1 TL Garam Masala
  • ½ TL Cayennepfeffer
  • Salz
  • ½ Bund Korianderblätter

 

1 Eier hartkochen – kalt abschrecken nicht vergessen. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Die Chilischote längs halbieren, entkernen, waschen und in feine Streifen schneiden. Den Ingwer schälen und reiben.

 

2  Fett in Pfanne zerlassen, Kreuzkümmel und Kurkuma einrühren und kurz anrösten. Zwiebel, Knoblauch, Chili und Ingwer dazugeben und mitanbraten.

 

3 Sahne, Tomatenstücke und Tomatenmark hinzufügen und etwa 4 Min. köcheln lassen. Das Curry mit Garam Masala, Cayennepfeffer und Salz würzen.

 

4 Die Eier pellen und längs halbieren, mit der Schnittseite nach oben ins Curry legen und erwärmen. Dann nach Belieben mit Korianderblättern bestreuen. Dazu passt Chapati oder Pappadam.

 

GUT ZU WISSEN: Ingwer am besten im Kühlschrank aufbewahren! Beim Schälen die Schale nur vorsichtig ankratzen, nicht mit dem Messer abschneiden oder abschälen – direkt unter der Schale sind die wertvollsten Inhaltsstoffe.

 

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Granatapfel-Kokos-Muffins

 

Zutaten für 12 Stück:

 

  • 1 Granatapfel
  • 150g Butter
  • 100g Kokosflocken
  • 150 g Mehl Typ 1050
  • 150g Zucker
  • 2 Eier
  • 200g Sauerrahm
  • 2 TL Backpulver
  • 1TL Natron
  • Puderzucker zum Bestäuben

 

1 Muffinblech mit Butter einfetten und kaltstellen. Backofen auf 160 Grad vorheizen. Den Granatapfel halbieren, in Spalten brechen und Mit den Händen die Samen zwischen den Häuten herauslösen.

 

2 Die Butter im Topf schmelzen. Kokosflocken mit Mehl, Backpulver und Natron vermischen.

 

3 Butter mit Zucker, Eier, Sauerrahm vermengen und rasch die Mehlmischung mit dem Schneebesen einrühren. Dann vorsichtig die Granatapfelkerne unterheben und gleichmäßig verteilen.

 

4 Je 3 EL in jede Vertiefung des Muffinblechs füllen und auf mittlerer Schiene ca. 25 – 30 Min. backen.

 

5 Aus Ofen herausnehmen, 15 Min. in Form abkühlen lassen, dann erst herauslösen und vollständig auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

 

GUT ZU WISSEN: Die Haupterntezeit der Granatäpfel beginnt Mitte September und dauert bis Dezember. Sie sind aber bis in den März erhältlich. Beim Kauf darauf achten, dass die Schale dunkelrot und glänzend ist. Je schwerer die Frucht ist, desto saftiger ist das Fruchtinnere. Seine heilsamen Effekte verdankt der Granatapfel besonderen Inhaltsstoffen, den Polyphenolen. Diese Pflanzenstoffe wirken antioxidativ, antientzündlich und krebshemmend.

 

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Marokkanischer Gemüseeintopf

 

Zutaten für 4 Personen:

 

  • 400g Kichererbsen (Dose oder getrocknet, dann aber über Nacht einweichen!)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2- 3 Stangen Staudensellerie
  • 1 Aubergine
  • 2 -3 Karotten
  • 800g Tomaten in Stücken (Dose oder   frisch)
  • 0,5 l Gemüsebrühe

 

  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 – 2 TL Zitronensaft
  • 3 TL Ras el Hanout (traditionelle, marokkanische Gewürzmischung)
  • 1 TL Koriander (gemahlen)
  • 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Handvoll Petersilie oder Koriander frisch

 

1 Kichererbsen in ein Sieb gießen, kurz abspülen, bis der Schaum verschwunden ist, und abtropfen lassen. Bei frischen Kichererbsen diese ca. 30 Min. kochen, bis sie bissfest sind.

 

2 Knoblauch und Zwiebel schälen und fein würfeln. Ggf. frische Tomaten für ca. 5 Min.  brühen, dann kalt abschrecken, kreuzweise einritzen, Haut abziehen und Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Sonst Dosentomaten verwenden.

 

3 Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin andünsten. Ras el Hanout, Kreuzkümmel und Koriander zugeben, kurz anrösten. Tomatenmark andünsten, Gemüsewürfel hinzugeben und kurz dünsten (2 -3 Minuten). Kichererbsen hinzugeben und unterrühren. Alles mit der Gemüsebrühe ablöschen. Dann Tomatenstücke hinzufügen.

 

4 Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Je nach Geschmack mit gehacktem Koriander oder Petersilie servieren. Dazu passen Fladenbrot und Joghurt.

 

Variante mit Lamm: Lammgulasch nach den Zwiebeln hinzufügen und anbraten, Dann Gemüse und Rest hinzufügen.

 

Gut zu wissen: Ras el Hanout ist eine traditionelle, marokkanische Gewürzmischung, die seltene und bekannte Aromen vereint. Ras el Hanout bedeutet wörtlich übersetzt „Chef des Ladens“. Die marokkanische Gewürzmischung ist so kompliziert in der Zubereitung, dass es in Nordafrika dem Chef des Gewürzladens vorbehalten ist, die Mischung zuzubereiten. Sie vereint süße, scharfe und bittere Aromen und enthält überwiegend Muskat, Zimt, Anis, Chili, Pfeffer, Ingwer, Piment, Kardamom und Nelke sowie Koriander, Kreuzkümmel , Kurkuma, Paprika edelsüß.